64.000 Euro teurer Elektroschrott

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64.000 Euro teurer Elektroschrott

Beitragvon frontpushbar » Donnerstag 1. Januar 2026, 18:15

Interessant:

BYD überholt Tesla

Der chinesische Autobauer BYD hat im vergangenen Jahr so viele Elektroautos verkauft wie kein anderes Unternehmen weltweit. 2025 setzte das Unternehmen aus Shenzhen 2,26 Millionen reine Elektrofahrzeuge ab, wie es heute in einer Mitteilung an die Hongkonger Börse erklärte. Damit zogen die Chinesen deutlich am bisherigen Marktführer, dem US-Unternehmen Tesla, vorbei.

Die Bilanz der E-Autoverkäufe 2025 von Tesla wurde für Freitag erwartet. In den ersten drei Quartalen bis Ende September hatte die Firma des Milliardärs Elon Musk 1,22 Millionen Fahrzeuge verkauft. Darin enthalten war ein deutlicher, einmaliger Anstieg auf fast eine halbe Million Fahrzeuge in einem einzigen Quartal vor dem Auslaufen von US-Steuerbegünstigungen für Elektrofahrzeuge.

Für das vierte Quartal wurden knapp 450.000 verkaufte Tesla erwartet. Mit dann 1,65 Millionen Wagen für das Gesamtjahr hätte Tesla 7,7 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr – und viel weniger als der Konkurrent BYD.

Quelle: https://orf.at/stories/3415918/

BYD verzeichnete in Österreich ein starkes Wachstum und erreichte im ersten Quartal 2025 einen Gesamtmarktanteil von 2,5 % und einen Anteil von 10,1 % am reinen E-Auto-Markt (BEV), was es zur drittstärksten E-Auto-Marke machte; bei privaten E-Auto-Käufern erreichte BYD zeitweise bis zu 15 % Marktanteil, während der August 2025 mit 3,6 % Gesamtmarktanteil ein Allzeithoch für die Marke darstellte.

Wichtige Zahlen und Fakten:

Q1 2025 (Gesamtmarkt): 2,5 % Marktanteil (1.630 Neuzulassungen).

Q1 2025 (E-Auto-Markt): 10,1 % Marktanteil (BEV).

Privatkunden E-Auto: Zeitweise bis zu 15 % Marktanteil, was BYD zur Nummer 1 machte.

August 2025: Allzeithoch mit 3,6 % Gesamtmarktanteil.

Ziele: BYD strebt an, den Marktanteil weiter zu erhöhen, gestützt durch Modelle wie den günstigen Dolphin Surf (ab 19.990,-- Euro).

Wo bleibt die günstige, europäische E-Variante?

Der französische Kleinwagen R4 kann' s wohl nicht sein:

Bild

Ab 29.500,--.
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Beitragvon Fast-Furious » Donnerstag 1. Januar 2026, 21:10

mich juckt nicht wirklich, wie viel von einem Auto verkauft werden... aber im Preisbereich eines VW Passat, 3er BMW, C Klasse gibts haufenweise E-Autos :) meinen Tesla gibts ab 120.000 Euro, darum hat er auch einen Marktanteil von quasi 0%, deswegen sind die Knöpfe am Lenkrad dennoch tadellos und kein Grund etwas zu Beanstanden (wie bei Mercedes offenbar)
--- in veritate libertas ---

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Beitragvon frontpushbar » Freitag 2. Januar 2026, 07:55

In der 120.000-Euro-Preisklasse muss alles passen.

Ich habe mal aus Interesse den Suchbegriff "120.000 Euro" im dt. Tesla-Forum eingegeben, als Ergebnis kamen diese subjektiven Posts - hier ein kurzer, plakativer Auszug:

"Model X in Ö - 115.000 Euro bzw. 120.000 Euro (Plaid). Die PS braucht ehrlich kein Mensch, die NM kriegt man mit einem 6 Zylinder Diesel (und wohl so manchem BEV auch vermute ich mal) locker zusammen."

"Model S vor drei Jahren: 120.000 Euro Heutiger Wert (60%): 72.000 Euro Erwarteter Wert in drei Jahren (pro Jahr -6%): 59.800 Euro."

"Warum lässt Tesla bei einem 120.000 Euro Fahrzeug eigentlich immer mehr weg ? Die Komplexität eines Schiebedachs kann doch den Marktführer im Bereich BEV nicht überfordern?"

"Bei Tesla steht das ganze Auto, beim kleinsten Fehler. Oder der Tacho ist nicht ablesbar, während der Fahrt (mir passiert, im Model P85D, Mj 2015, ein Auto für > 120.000,- Euro. Grund: MCU-Problem. Scheisse, so etwas. Und lebensgefährlich."

"Ich finde es schade, wie Tesla mit den Leuten umgeht, die mal deutlich über 120.000 Euro für ihre MS bezahlt haben und dies aus Überzeugung getan haben."

"Und zudem hatte das Model X auch noch einen dicken Lackschaden auf der Frunk-Haube. Es kostet schon einiges an Überwindung, 120.000 Euro an jemanden zu überweisen, der eine Mail mit dem Betreff „Bezüglisch ihre Rechnung" schreibt."

"Um es einfach zu sagen, überweisen Sie 120.000 Euro, da steht ihr Wagen, Folie müssen Sie zum Schutz selber abziehen, aber bitte nicht hier, und eine Waschstrasse ist am Ende vom Gewerbegebiet."

"Keinen einzigen Hacken für Kleidung aufzuhängen. Bei einem Kaufpreis von ca 120.000 Euro sollten diese wenige Cent Investitionen doch möglich sein?"

"In der Praxis fällte dieser Leistungsabfall nur bei sehr hohen Geschwindigkeiten auf, wer sich aber einen 120.000 Euro teuren P85D-P90D kauft, sollte besser über die zusammenhänge 700 Ps und 69 Kw Dauerleistung informiert werden."

Quelle: https://tff-forum.de/
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Beitragvon grant » Freitag 2. Januar 2026, 10:11

wie bereits geschrieben: ein Elektrofahrzeug akzeptiere ich nur am Golfplatz - und das bis auf Weiteres.
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Beitragvon frontpushbar » Freitag 2. Januar 2026, 14:19

Das gab es viel früher auch schon, dass bei sündteuren Autos grobe Qualitätsmängel auftraten, ich entsinne mich da z. B. eines empörten Leserbriefs an "Auto Bild", in dem sich ein Besitzer eines italienischen Sportwagens mit heiligem Zorn über einen ständig abfallenden Außenspiegel beschwerte, der vom Kundendienst mit Klebeband zur Gaudi der Passanten bis zur langwierigen Lieferung des Ersatzteils provisorisch gesichert wurde.

Wenn einem das ganze Drumherum (s. den gesamten Thread von Beginn an) der E-Mobilität also auch in der 120.000 Euro Preisklasse völlig egal ist und man das Fahrzeug als das persönliche Nonplusultra sieht, zudem über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, greift der überzeugte Käufer halt offensichtlich zu.

Früher konnte man jedoch solche Fahrzeuge in der Familie weitervererben, Wertsteigerung inklusive. Das rechtfertigte auch den hohen Anschaffungspreis. Ich bin vor Jahrzehnten durch meinen besten Freund mit der österreichischen Rolls-Royce und Jaguar Szene in Berührung gekommen, konnte selbst einige dieser Fahrzeuge (z. B. Rolls-Royce Silver Cloud I) bewegen und war auch einige Jahre regelmäßig in Cannes im Mai als persönlicher Fahrer für einen älteren Privatier, z. T. auch mit 120.000 Euro Sportwagen im Einsatz. Der "Virus" ist trotzdem nicht auf mich übergesprungen, so besonders waren diese Fahrzeuge für mich persönlich halt nicht.

Deswegen habe ich damals meinen Erlös für den Verkauf meiner Immobilie in Wien lieber in den "Bildungsfonds" meiner Kinder gesteckt und nicht in hochpreisige Autos.

Aber, wie geschrieben - jedem sein Mobilitätskonzept und jedem sein Traumauto.

Des Weiteren halte ich es jedoch als exHAKler und abgebrochener WU-Student trotzdem mit Blick auf den europäischen Wirtschaftsraum für unbedingt notwendig, ein leistbares Elektroauto für die breite Masse auf die Räder zu stellen, denn genau diese hat über Jahrzehnte mit ihren Neuwagenkäufen ein stabiles Fundament für die europäische Wirtschaftsraum samt ihren Zulieferern (Österreich) geschaffen.

Wenn Elektro die Zukunft sein soll, dann bitte, denn ich bin älter und für mich ist das gegenwärtig sicher nichts, ich denke jedoch weiter und zwar an die Mobilität der zukünftigen Generationen.

Die Dieselbetrügereien haben uns die Spitzenposition gekostet, es wird also höchste Zeit, dass die Herrn Ingenieure endlich in Europa ihre Hintern hochbekommen und den Chinesen auf diesem Gebiet vollumfängliches Paroli bieten.
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Beitragvon grant » Freitag 2. Januar 2026, 14:35

wie Herr Grupp (TRIGEMA) sagte: "Deutschland kann nicht das billigste Auto bauen, Deutschland muss das beste Auto bauen" - nur sind sie leider sehr weit davon entfernt.
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Beitragvon frontpushbar » Samstag 3. Januar 2026, 09:27

Das ist leider richtig.

Tesla lieferte im Vorquartal 15 Prozent weniger Autos aus

Die Tesla-Auslieferungen sind im vergangenen Quartal nach dem Ende der Subventionen für Elektroautos in den USA deutlich gefallen. Der Elektroautopionier brachte weltweit 418.227 Fahrzeuge zu den Kunden und Kundinnen, das waren 15,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Damit verbuchte Tesla im gesamten Jahr 2025 den zweiten Rückgang der Auslieferungen in Folge. Diese sanken um 8,5 Prozent auf gut 1,636 Mio. Fahrzeuge. Den bisherigen Höhepunkt hatte Tesla 2023 mit etwas über 1,8 Millionen ausgelieferten Wagen erreicht.

Steuervergünstigung ausgelaufen

Eine Rolle beim Rückgang im Schlussquartal dürfte gespielt haben, dass US-Präsident Donald Trump die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar (etwa 6.400 Euro) beim Kauf von Elektroautos Ende September auslaufen ließ.

Im dritten Quartal schnellten die Tesla-Auslieferungen noch um 7,4 Prozent auf 497.099 hoch, weil viele Interessenten in den USA die Prämie noch mitnehmen wollten. Jetzt kam – wie auch bei anderen Herstellern – der Rückschlag.

Quelle: https://www.orf.at//stories/3416006/

Norwegen: Fast nur noch E-Autos bei Neuzulassungen

In Norwegen sind im vergangenen Jahr fast nur noch reine Elektroautos ⁠neu zugelassen worden. Der Anteil an batteriebetriebenen Autos stieg 2025 auf 95,9 Prozent von 88,9 Prozent im Vorjahr, wie Daten des norwegischen Straßenverbands OFV heute zeigten. Im Dezember lag der Anteil sogar bei fast 98 Prozent.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mit 179.549 Neuwagen 40 Prozent mehr zugelassen als 2024. Käufer schlugen zuletzt vermehrt bei E-Autos zu, da die Regierung im Oktober für Jänner 2026 Steuererhöhungen angekündigt hatte. E-Autos für unter 300.000 norwegische Kronen (rund 27.000 Euro) bleiben auch 2026 von der Mehrwertsteuer befreit.

„Reihe von Autos umgeleitet“

Auch die Hersteller lieferten vermehrt E-Autos nach Norwegen, um die Nachfrage zu decken. „Wir haben sehr schnell eine Reihe von Autos, die ursprünglich nicht für Norwegen bestimmt waren, umgeleitet, um sie schneller hierher zu bekommen“, sagte der Geschäftsführer von Ford Norwegen, Per Gunnar Berg, der Nachrichtenagentur ⁠Reuters.

Der schnelle Umstieg des Ölförderlandes Norwegen auf batteriebetriebene Fahrzeuge steht im Gegensatz zum Rest Europas, wo die Nachfrage schwächelt. Der Wandel wird durch ein System aus Anreizen und ⁠Belastungen vorangetrieben. Christina Bu, Leiterin des norwegischen E-Auto-Verbands, erklärte, es gehe nicht nur um Steuererleichterungen, sondern auch um die „Peitsche“. Verbrenner würden durch hohe Abgaben aus dem Geschäft gedrängt.

Quelle: https://www.orf.at//stories/3415978/
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Beitragvon frontpushbar » Donnerstag 22. Januar 2026, 19:21

Horrender Absatzeinbruch

Nachdem der Tesla Cybertruck im Jahr 2024 als erfolgreichstes Elektro-Pickup-Fahrzeug in den USA aufgestiegen war, zeigte der Markt 2025 eine dramatische Kehrtwende. Statt den Trend fortzusetzen, verzeichnete das Modell einen nahezu 50-prozentigen Einbruch der Verkaufszahlen, was es zum größten Verlierer unter den Elektrofahrzeugen auf dem US-Markt gemacht hat. In einer Analyse stellen die Experten von Cox Automotive fest, dass die Verkaufszahlen des Cybertrucks von rund 39.000 Einheiten im Jahr 2024 auf nur noch etwa 20.200 Einheiten im Jahr 2025 gesunken sind – ein Rückgang von fast 19.000 Fahrzeugen. Selbst Pessimisten hatten im ersten Quartal 2025 mit einem Absatz von immerhin noch 29.000 Fahrzeugen gerechnet.

Tesla Chef Elon Musk hat den Cybertruck einmal als "bestes Produkt aller Zeiten" bezeichnet. Allerdings gehören Übertreibungen, Prahlerei und falsche Ankündigungen zu seinem täglichen Geschäfts-Repertoire. Kurz vor dem Jahreswechsel 2025/2026 tauchten auf anscheinend von Fake-News lebenden Social-Media-Kanälen mit Tesla-Bezug Gerüchte auf, der Cybertruck sei bis zum Jahresende ausverkauft. Ein Klick genügt, um solche Aussagen zu widerlegen – Evinventory vermeldet permanent, wie viele Cybertrucks in den USA bei Händlern im Angebot sind.

In den Küstenstreifen der USA ist der Cybertruck optisch allgegenwärtig, im Landesinneren glänzt er gefühlt durch totale Abwesenheit. In den sonnigen Küstenorten Floridas folieren ihn die Fahrer – oft in rot, hellblau, ocker oder mit einer stilisierten US-Flagge. Bleibt die Edelstahl-Oberfläche unfoliert und unpoliert, sieht sie nach einer Weile an den Kanten ein wenig verwittert aus. Im Gegensatz zu seinem Image als reines Privatfahrzeug, nutzen in Florida auch Handwerksbetriebe den Cybertruck. Was einige Cybertruck-Eigentümer aus US-Social-Media-Kanälen moniert haben: Die Software und die Systeme zum teilautonomen Fahren mit dem Assistenz-System FSD (Full Self-Driving) seien teilweise erheblich schlechter als bei ihren anderen Tesla-Modellen, auf denen der gleiche Softwarestand aufgespielt ist.

Für den Absturz der Cybertruck-Verkaufszahlen gibt es mehrere Gründe. Zunächst einmal war der Cybertruck zu Beginn ein echter Verkaufserfolg, da er mit seinem einzigartigen Design extrovertierte Käufer ansprach. Doch nach dem ersten Hype kehrte sich die Nachfrage schnell um. Tesla hatte in Texas eine Produktionskapazität von über 125.000 Fahrzeugen pro Jahr aufgebaut, eine Zahl, die in den ersten Monaten des Marktes vielleicht gerechtfertigt schien, jedoch die tatsächliche Nachfrage bei Weitem überschätzte. Und Musk hatte sogar eine jährliche Produktion von 250.000 Exemplaren in Aussicht gestellt.

Keine staatliche Unterstützung für E-Fahrzeuge

Ein weiterer wichtiger Faktor war der Wegfall des 7.500-Dollar-Steuergutscheins für Elektrofahrzeuge. Dieser Zuschuss, der viele Käufer motiviert hatte, fiel 2025 weg, was den Absatz vieler Elektrofahrzeuge – auch des Cybertrucks – beeinträchtigte. Ford hatte mit seinem elektrischen F-150 Lightning den Cybertruck zwischenzeitlich beim Absatz knapp überholt – aufgrund schwindender Nachfrage ist das Modell inzwischen eingestellt.

Hinzu kommt, dass viele der frühen Käufer des Cybertrucks Enthusiasten waren, die mit den steigenden Cybertruck-Preisen zunehmend unzufrieden waren. In der Tat ist der Cybertruck deutlich teurer als ursprünglich angekündigt, seine Reichweite ist niedriger und die in Aussicht gestellte Zusatzbatterie für mehr Reichweite ist längst vom Tisch. Und auch bei der Qualität gab es Handlungsbedarf – der Cybertruck gehörte 2025 zu den am meisten zurückgerufenen Modellen in den USA.

Im Gegensatz zum Cybertruck konnten einige Modelle, wie der Chevrolet Equinox EV oder der Honda Prologue (basieren beide auf GMs Ultium-Plattform und sind Konkurrenzmodelle von VW ID.4 und Hyundai Ioniq 5), von der Marktsituation profitieren und verzeichneten im Jahr 2025 beachtliche Verkaufssteigerungen. Der Equinox EV verdoppelte seinen Absatz. Und der Ford Mustang Mach-E sowie der besagte Hyundai Ioniq 5 haben sich 2025 auf dem US-Markt behauptet.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/ele ... zeinbruch/
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Beitragvon roland-1 » Freitag 23. Januar 2026, 07:24

frontpushbar hat geschrieben:Christina Bu, Leiterin des norwegischen E-Auto-Verbands, erklärte, es gehe nicht nur um Steuererleichterungen, sondern auch um die „Peitsche“. Verbrenner würden durch hohe Abgaben aus dem Geschäft gedrängt.


Und ich dachte immer, gute Produkte setzen sich so oder so am Markt durch. :roll:

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Beitragvon frontpushbar » Montag 2. Februar 2026, 07:23

Umsatz bei E-Autohersteller BYD um 30 Prozent eingebrochen

Der chinesische Elektrofahrzeughersteller BYD hat zum Jahresauftakt einen deutlichen Absatzrückgang verbucht. Die Verkäufe sanken im Jänner im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,1 Prozent auf 210.051 Fahrzeuge, wie das Unternehmen gestern in einer Börsenmeldung mitteilte. Der Umsatz ging damit den fünften Monat in Folge zurück.

Einen Grund dafür nannte BYD nicht. Das Unternehmen kämpft mit externen Unsicherheiten und einer harten Preispolitik auf dem chinesischen Heimatmarkt, wo Konkurrenten wie Geely und Leapmotor im günstigen Segment Druck machen.

Werk in Ungarn für europäischen Markt

Auch die Produktion wurde gedrosselt und fiel um 29,1 Prozent. Lichtblick blieb das Auslandsgeschäft mit 100.482 exportierten Autos im Jänner. Für das Gesamtjahr peilt BYD im Export ein Ziel von 1,3 Millionen Fahrzeugen an. Das entspräche zwar einem Plus von 24 Prozent gegenüber 2025, liegt jedoch unter den ursprünglich von der Konzernspitze in Aussicht gestellten 1,6 Millionen.

Um die globale Präsenz zu stärken, soll heuer unter anderem ein neues Werk in Ungarn in Betrieb gehen. Im vergangenen Jahr hatte BYD dank starker Auslandsverkäufe Tesla (USA) als weltweit größten Anbieter von Elektroautos abgelöst.

Quelle: https://www.orf.at/#/stories/3418879/
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