Steuerzeiten, Zündzeitpunkt V8 nach Köpfe planen
Verfasst: Dienstag 31. Juli 2018, 09:54
Hallo,
ich hab' gerade ein "Denkproblem": Ich hab bei meinem 56-er Pontiac (5,2L 316cu) die Köpfe planen lassen und nach dem Zusammenbau ist er nicht mehr gelaufen.
Vorgang: Riemenscheibe auf O.T., zusätzlich bei Zylinder 1 mit Schraubenzieher kontrolliert (Zündkerzenöffnung), Verteilerfinger auf 1. Zylinder ausgerichtet, gestartet: Nur starkes Schießen aus dem Vergaser...
Ich habe dann in Folge (in meiner Verzweiflung) den Verteiler so weit gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis der Zündzeitpunkt jetzt um gute 40° verschoben ist.
Jetzt läuft der Motor eigentlich ganz gut und hängt auch gut am Gas - bis auf gelegentliche, seltene Fehlzündungen (durch den Auspuff) bei starkem Gasgeben. Ich denke, das ist jetzt noch einfach Feineinstellung. Problem ist, das ich so natürlich genau gar Nichts mit der Zündpistole messen kann...
Auch verstehe ich irgendwie derzeit überhaupt nicht, was da passiert ist. Kann das auch an verstellten Steuerzeiten liegen? Die Kette war aber nicht unten und an den Nockenwellen ist natürlich auch Nichts geschehen.
Oder ist das einfach normal, dass sich der Zündzeitpunkt durch's Planen derart verschieben kann und braucht mich das weiter nicht zu verunsichern?
Danke,
LG
Michael
ich hab' gerade ein "Denkproblem": Ich hab bei meinem 56-er Pontiac (5,2L 316cu) die Köpfe planen lassen und nach dem Zusammenbau ist er nicht mehr gelaufen.
Vorgang: Riemenscheibe auf O.T., zusätzlich bei Zylinder 1 mit Schraubenzieher kontrolliert (Zündkerzenöffnung), Verteilerfinger auf 1. Zylinder ausgerichtet, gestartet: Nur starkes Schießen aus dem Vergaser...
Ich habe dann in Folge (in meiner Verzweiflung) den Verteiler so weit gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis der Zündzeitpunkt jetzt um gute 40° verschoben ist.
Jetzt läuft der Motor eigentlich ganz gut und hängt auch gut am Gas - bis auf gelegentliche, seltene Fehlzündungen (durch den Auspuff) bei starkem Gasgeben. Ich denke, das ist jetzt noch einfach Feineinstellung. Problem ist, das ich so natürlich genau gar Nichts mit der Zündpistole messen kann...
Auch verstehe ich irgendwie derzeit überhaupt nicht, was da passiert ist. Kann das auch an verstellten Steuerzeiten liegen? Die Kette war aber nicht unten und an den Nockenwellen ist natürlich auch Nichts geschehen.
Oder ist das einfach normal, dass sich der Zündzeitpunkt durch's Planen derart verschieben kann und braucht mich das weiter nicht zu verunsichern?
Danke,
LG
Michael