Habe mal ein Bisschen recherchiert, weil mir der Sinn des Ganzen nicht so ganz klar ist. Und in der Tat scheint das nicht nur Positives zu bewirken. Ich denke, die Probleme mit der Verkokung der Einlassventile kommen durch den trockenen Ansaugtrakt der Direkteinspritzer, da kann ja diese Suppe eigentlich nur eine "spülende" Wirkung haben, sofern es überhaupt Etwas ausmacht. Aber wie geschrieben, nur meine Gedanken dazu...
Der Post von hartmut klingt für mich plausibel, 1. Seite, vorletzter Post
https://oil-club.de/index.php?thread/19 ... niert-das/"Ein paar technische Informationen zu dem Thema Kurbelgehäuseentlüftung:
- Bis Mitte der 60 er Jahre wurde das Blowby (also die Gase, die an den Kolbenringe vorbeistreichen) einfach ins Freie geleitet.
- Dann kam die gesetzliche Vorgabe dieses Blowby der Verbrennung wieder zuzuführen und im Kurbelgehäuse muss zusätzlich seit dem bei geringer Last und im Leerlauf ein Unterdruck nachgewiesen werden.
- Ein Catch-Tank, der diese beiden Bedingungen nicht einhält, ist im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig !
- Bei einem nachträglich eingebauten Catch-Tanks besteht das Risiko des Einfrierens der Leitungen, was eine Gefährdung für die Dichtringe der Kurbel- und Nockenwellen (durch den sich dann aufbauenden Überdruck im Kurbelgehäuse) darstellt.
- Die im Catch-Tank aufgefangene Flüssigkeit wieder zurückzuführen ist keine gute Idee, da sie primär aus Wasser besteht, da bekanntermaßen bei der Verbrennung von 1 Kg Treibstoff 1,2 l Wasser entstehen. Entsprechend hoch ist der Anteil von Wasserdampf im Blowby.
- Die im Blowby auch enthaltenen Öldämpfe übernehmen teilweise Schmierfunktionen an der Drosslklappenwelle oder auch an Tumble- oder Drallklappen.
- Nachteilig an der serienmäßigen Blowbyführung ist die Verschmutzung des Ansaugweges und ein möglicher negativer Einfluss auf die Einlassventilverkokung.
- Dennoch ist der Vorteil von einem Catch-Tank sehr überschaubar und er stellt bei einem Fehlverbau, mangelnder Wartung oder im Winter ein zusätzliches Betriebsrisiko dar."