Hallo!
Ich hab seit längerem ein Problem beim Starten.
Chevrolet Caprice Cabrio Chevy SBC 400cui,Originalvergaser Rochester 2bbl
In kaltem Zustand alles wunderbar.
Bei Betriebstemperatur dreht der Starter nur wenig/langsam, als würde es nicht reichen. Geht sich aber trotzdem immer aus (inkl. deutlicher Abgaswolke). Mich nervt das aber.
Starter wurde zwischenzeitlich mal kontrolliert/überholt aus anderem Grund.
Wie gehe ich dem am Besten systematisch auf den Grund?
Ich danke euch für eure Tipps.
Lg
Jürgen
Startprobleme
Moderator: superbee
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Snübe
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Chevrolet Caprice Convertible 1973
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Hallo!
Als Erstes würde ich mal die Spannung am Starter während des Startvorgangs messen, also jeweils bei kaltem und warmen Motor. Eventuell gibt es irgendwo ein thermisches Problem in der Elektrik.
SG Roland
Als Erstes würde ich mal die Spannung am Starter während des Startvorgangs messen, also jeweils bei kaltem und warmen Motor. Eventuell gibt es irgendwo ein thermisches Problem in der Elektrik.
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Massekabel checken
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Das Problem betrifft viele ältere V8 Motore. Der Starter ist derart nahe am Auspuff montiert, dass er richtig heiss wird. Das passt ihm gar nicht und er zeigt Symptome wie eine leere Batterie. Am schlimmsten ist es nach Autobahnfahrt kurz zu tanken und dann starten zu probieren. Geht soweit, dass man eine halbe Stunde warten muss, bis der Starter wieder ordentlich durchdreht.
Neben Überprüfung aller Komponenten/Verschraubungen (wie oben schon geschrieben), sollte mal die Zünd-Einstellung kontrollieren. Chevy Motore laufen mit fast jeder Grundeinstellung, aber beim Warmstart wird es dann offensichtlich.
Der 400er hat ab Werk irgendwas zwischen 4 und 6 Grad BTDC. Meistens ist das Richtung 10 Grad justiert, was ja auch dem Motorlauf dienlich ist, solange guter Sprit getankt wird.
Prinzipiell ist 10 Grad Vorzündung statisch ein guter Ausgangspunkt, aber es kommt auf die Verstellung von Fliehkraft und Unterdruck an.
Ich stelle es meistens genau rückwärts ein: Motor betriebswarm hochdrehen und ab ca. 2.800 - 3.200 eine maximale Verstellung von 34-36° ohne Unterdruck bzw. ca. 52 Grad mit Unterdruck einstellen. Dadurch ergibt sich dann eine bestimmte Anfangsverstellung. Wenn das nicht reicht für guten Leerlauf mit (bei Originalmotoren) zwischen 15 und 20 inch/Hg, dann die Unterdruckverstellung von ported auf full vacuum hängen.
Kommt auch drauf an, ob der Motor noch mit Kontaktzündung oder HEI ausgerüstet ist, macht wirklich einen deutlichen Unterschied im Startverhalten aus. Leider sind die Verstellkurven der Nachbau-HEI Verteiler komplett anders als original, d.h. ohne Kalibrierung läuft es manchmal schlechter als vorher.
Das müsste reichen, um den Motor gut starten zu lassen, kalt wie warm.
Neben Überprüfung aller Komponenten/Verschraubungen (wie oben schon geschrieben), sollte mal die Zünd-Einstellung kontrollieren. Chevy Motore laufen mit fast jeder Grundeinstellung, aber beim Warmstart wird es dann offensichtlich.
Der 400er hat ab Werk irgendwas zwischen 4 und 6 Grad BTDC. Meistens ist das Richtung 10 Grad justiert, was ja auch dem Motorlauf dienlich ist, solange guter Sprit getankt wird.
Prinzipiell ist 10 Grad Vorzündung statisch ein guter Ausgangspunkt, aber es kommt auf die Verstellung von Fliehkraft und Unterdruck an.
Ich stelle es meistens genau rückwärts ein: Motor betriebswarm hochdrehen und ab ca. 2.800 - 3.200 eine maximale Verstellung von 34-36° ohne Unterdruck bzw. ca. 52 Grad mit Unterdruck einstellen. Dadurch ergibt sich dann eine bestimmte Anfangsverstellung. Wenn das nicht reicht für guten Leerlauf mit (bei Originalmotoren) zwischen 15 und 20 inch/Hg, dann die Unterdruckverstellung von ported auf full vacuum hängen.
Kommt auch drauf an, ob der Motor noch mit Kontaktzündung oder HEI ausgerüstet ist, macht wirklich einen deutlichen Unterschied im Startverhalten aus. Leider sind die Verstellkurven der Nachbau-HEI Verteiler komplett anders als original, d.h. ohne Kalibrierung läuft es manchmal schlechter als vorher.
Das müsste reichen, um den Motor gut starten zu lassen, kalt wie warm.
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Snübe
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Vielen Dank, das sind ja einige Ansatzpunkte, werd mich bei Zeiten da mal drum kümmern
Motor ist soweit original (überholt) bis auf die Nachbau-HEI (seit gut 15 Jahren), hat aber bis vor 2-3 Saisonen warm deutlich besser gestartet.
Ich danke euch schon mal!
Motor ist soweit original (überholt) bis auf die Nachbau-HEI (seit gut 15 Jahren), hat aber bis vor 2-3 Saisonen warm deutlich besser gestartet.
Ich danke euch schon mal!
Chevrolet Caprice Convertible 1973
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Hallo,
wenn das alles nicht hilft, denk nochmals an den Starter/Anlasser!
Ich hatte ein ähnliches Problemmit meinem Cougar!
Beim Starten im kalten Zustand oder nach kurzer Fahrt keine Probleme. Nach längerer Fahrt und etwas mehr an Sonne, klang es beim Starten so als wäre die Batterie leer... oftmals sprang er dann doch an, manchmal hat der Anlasser nicht mal mehr gedreht. Erst nach kurzer Pause, im NAchhinweis weiß ich Abkühlphase klappte es wieder.
Ich hab unzähliges getestet, Massekabel getauscht, Pluskabel auf verstärkte getauscht, Austauschstarter eingebaut, in Werkstätten wurde ebenfalls getestet und gesucht und getauscht ohne Erfolg allerdings mit Kosten.
Ich hab dann einen untersetzten Starter bestellt und eingebaut seitdem funktionierts. Es dürfte bei manchen Anlassern durch zu hohe Hitze zu diesen Problemen kommen.
Bei Ford dürfte es so sein, kann nicht sagen ob es bei den Chevymodellen auch so ist bzw. ab die anders aufgebaut sind.
Viel Erfolg bei der Problemlösung.
Jonny
wenn das alles nicht hilft, denk nochmals an den Starter/Anlasser!
Ich hatte ein ähnliches Problemmit meinem Cougar!
Beim Starten im kalten Zustand oder nach kurzer Fahrt keine Probleme. Nach längerer Fahrt und etwas mehr an Sonne, klang es beim Starten so als wäre die Batterie leer... oftmals sprang er dann doch an, manchmal hat der Anlasser nicht mal mehr gedreht. Erst nach kurzer Pause, im NAchhinweis weiß ich Abkühlphase klappte es wieder.
Ich hab unzähliges getestet, Massekabel getauscht, Pluskabel auf verstärkte getauscht, Austauschstarter eingebaut, in Werkstätten wurde ebenfalls getestet und gesucht und getauscht ohne Erfolg allerdings mit Kosten.
Ich hab dann einen untersetzten Starter bestellt und eingebaut seitdem funktionierts. Es dürfte bei manchen Anlassern durch zu hohe Hitze zu diesen Problemen kommen.
Bei Ford dürfte es so sein, kann nicht sagen ob es bei den Chevymodellen auch so ist bzw. ab die anders aufgebaut sind.
Viel Erfolg bei der Problemlösung.
Jonny
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frenki
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Baue zwischen Abgasrohr und Starter ein Blech als Hitzeschutz ein oder umwickle das Abgasrohr mit einem Hitzeschutzband.
Wenn der Starter durch den Auspuff Heiß wird erhöht sich der elektr. Widerstand im Anker was in dann langsam drehen lässt. Das ist oft der Fall bei geänderten Auspuffrohren die sehr knapp am Starter vorbeigehen.
Wenn der Starter durch den Auspuff Heiß wird erhöht sich der elektr. Widerstand im Anker was in dann langsam drehen lässt. Das ist oft der Fall bei geänderten Auspuffrohren die sehr knapp am Starter vorbeigehen.
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- dajohn
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Und ich geb meinen Senf auch noch dazu:
auch die Batterie kann Schuld dran sein. Meine 13 Jahre alte Optima Red hatte genug Startstrom gebracht, um den kalten Starter zu drehen (und eigentl. in voller Geschwindigkeit), wenn der Starter aber warm wurde (und ich hab schon das Abschirmblech zum Krümmer), stieg der Strom so an, dass die Batterie / Spannung so in die Knie ging, dass kaum Starten möglich war.
Hatte auch zunächst den Starter im Verdacht, zuerst div. Kabel nachgezogen, dann Starter zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut, aber gleiche Symptome nach Starterrevision (und der war eh recht sauber).
Aus der Not eines Kollegen heraus Batterie ausgebaut und später ne andere reingesteckt --> alles super
LG, dajohn
auch die Batterie kann Schuld dran sein. Meine 13 Jahre alte Optima Red hatte genug Startstrom gebracht, um den kalten Starter zu drehen (und eigentl. in voller Geschwindigkeit), wenn der Starter aber warm wurde (und ich hab schon das Abschirmblech zum Krümmer), stieg der Strom so an, dass die Batterie / Spannung so in die Knie ging, dass kaum Starten möglich war.
Hatte auch zunächst den Starter im Verdacht, zuerst div. Kabel nachgezogen, dann Starter zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut, aber gleiche Symptome nach Starterrevision (und der war eh recht sauber).
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Das könnte man ja leicht prüfen indem man bei warmen Motor eine Batterie als "Starthilfe" draufhängt und testet.
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- hier-kommt-kurt
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Naja, mit nochmal 100 Ampere zusätzlich dreht es auch den müden Starter gegen den heissen Motor besser durch, das ist aber nix für dauerhaft. Ein guter Tipp, mal die Verteiler Grundeinstellung prüfen. Genau diese Symtome gibt es bei zuviel Vorzündung. Kalt no prob, und warm wie eine leere Batterie.
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