Ich habe keine Probleme mit dem Leerlauf beim Revcon. Weder bei 30 Grad, noch bei Null. Der Vergaser wurde noch nie angerührt, die Abgaswerte passen ebenfalls. Never touch a running system. Ich suche keine Probleme, wo keine sind.
Beim 403er V8 sollte die Drehzahl in "P" kalt bei 900 rpm liegen, warm bei 750. So klingt er auch. Da ich seit Jahrzehnten V8 Vergasermotoren fahre, bin ich auch in der Lage, diese mit dem Schraubenzieher im Fall des Falles nach Gefühl selbst einzustellen - aber wie geschrieben, beim Revcon kein Thema.
Unser Motorhome hat - wie erwähnt - einen zusätzlichen Getriebeölkühler, eine Hochleistungswasserpumpe und einen 4reihigen Kühler. Eine Überhitzung konnte ich seit dem Austausch des alten, kleineren Radiators nicht mehr feststellen.
Beim Safari sieht es laut dt. Forum spezifisch so aus:
"Nur im durchgängigen Anhängerbetrieb ist ein zusätzlicher Getriebeölkühler wirklich sinnvoll. Das heißt aber nicht, dass es immer unbedingt ein zusätzlicher Ölkühler sein muss. Wer ab und zu mal einen Anhänger zieht und dies mit seiner Fahrweise berücksichtigt, der braucht beim Chevrolet Astro/GMC Safari keinen zusätzlichen Ölkühler."
Mein österreichischer Mechaniker steht darüber hinaus diesem beim Astro/Safari eher skeptisch gegenüber. Er meint, das sei "eine Fehlerquelle mehr".
Das Kühlsystem ist beim P71 Ford Crown Victoria Police Interceptor bekanntlich auf allen Bereichen so dermaßen überdimensioniert, dass eine Überhitzung ausgeschlossen werden kann. Stundenlanges Idling mit AC und vielen Verbrauchern auf ON bei 40 Grad und mehr ist da einkalkuliert. Konnte ich persönlich bei diversen U.S. Car Treffen im Hochsommer beim obligatorischen Ausfahrt-Stau ausgiebig testen.
Aber auch bei gelegentlichen 440 km "Rekord-Fahrten" am WE in eine Richtung, wo ich statt in rund 4,5 h dieselbe Strecke mitunter in 3 Stunden und 15 Minuten mit +/- 200 km/h auf der dt. Autobahn geschafft habe, geht beim Ford selbst bei 30+ Grad der Temperaturanzeiger nicht über Normal hinaus.
Das Getriebe- und Motoröl sieht beim Crown Vic im Zuge des 12.000 bzw. 8.000 km Wechselintervalls visuell immer sehr gut aus.
Beim Safari nicht so, da scheint ein rechtzeitiger Wechsel überaus notwendig zu sein.