Trump-Team empfiehlt radikalen Schwenk bei Elektromobilität
"Förderungen und Anreize für E-Mobilität sollen zurückgenommen werden. Die Vorschläge, die bisher nicht bekannt waren, kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Übergang zur Elektromobilität in den USA stockt.
Das Team um den designierten US-Präsidenten Donald Trump plant einem Strategiepapier zufolge einen radikalen Schwenk in der Elektromobilität. Nicht nur der Anreiz für den Kauf von Elektro-Autos soll gestrichen werden - auch die Förderung für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur soll zurückgenommen und stattdessen in die Produktion von Batteriematerialien gesteckt werden, wie aus einer vom Übergangsteam entwickelten Vorlage für eine Strategie für die Autoindustrie hervorgeht."
Quelle:
https://www.diepresse.com/19181186/trum ... mobilitaet
E-Autos derzeit auf der Verliererstraße
"Rein elektrisch betriebene Personenkraftwagen sind derzeit beim Vergleich der Neuzulassungen in Vorarlberg auf der Verliererstraße. Das berichtet die Wirtschaftspresseagentur (wpa) aufgrund der Pkw-Neuzulassungsstatistik der Statistik Austria. Deutlich zugelegt haben unterdessen Hybrid-Fahrzeuge und Benziner.
Anteil der E-Autos bei Neuzulassungen sinkt auf 15,7 Prozent
Dadurch haben sich auch die Anteile der neu zugelassenen Pkw in Bezug auf die Kraftstoffart verschoben. So erhöhte sich der Anteil der Benziner von 32,5 Prozent auf 37,2 Prozent, jener der Hybrid-Fahrzeuge von 24,8 Prozent auf fast 27 Prozent und jener der Diesel-Fahrzeuge von 19,6 Prozent auf 20 Prozent. Beim Anteil der E-Autos gab es hingegen einen Rückgang von 22,9 Prozent auf 15,7 Prozent.
Drei Viertel der E-Neuzulassungen entfallen auf Firmen
Zudem zeigt die österreichweite Statistik, dass nach wie vor mehr als drei Viertel aller neu zugelassenen Elektroautos auf juristische Personen, Firmen und Gebietskörperschaften entfallen. Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf die steuerlichen Vorteile zurückzuführen.
Massive Verunsicherung der Privaten
„Privatkunden sind unterdessen massiv verunsichert. Da gibt es diese Strompreisschwankungen, die jede Planungssicherheit genommen haben“, sagte Lins. So sei es nicht mehr sicher, dass ein E-Auto immer und überall günstiger fahre als ein Benzin- oder Dieselfahrzeug. Zudem hätten die Einstiegsmodelle gefehlt, die mit Preisen zwischen 20.000 und 25.000 Euro zum Kauf animiert hätten. „Da gibt es jetzt Bewegung.“
Außerdem gebe es sehr unterschiedliche politische Signale, was die Zukunft von Verbrennungsmotoren betreffe. Und schließlich, so Lins, sei die Politik das Thema Elektroautos und Verbrenner falsch angegangen, wodurch zu viele emotionale Debatten entstanden seien.
Gerster: „Die Kundschaft hat immer recht."
Geschäftsführer Philipp Gerster vom gleichnamigen Autohaus in Dornbirn sagte, dass die E-Auto-Käufe durch Private „drastisch gesunken“ seien, obwohl die Fahrzeuge eigentlich immer besser werden. „Im Vergleich zu Verbrennern oder Hybrid-Fahrzeugen sind sie fast zu vernachlässigen.“ Die Hybriden würden unterdessen deutlich anziehen.
Gerster sieht die Angelegenheit jedoch pragmatisch: „Am Ende des Tages haben die Kundinnen und Kunden immer recht. Sie dürfen sich so entscheiden, wie sie es für richtig halten. Und das E-Auto ist derzeit aufgrund vieler Unsicherheiten nicht gefragt.“ Man könne den Menschen nicht immer alles vorschreiben.
Quelle:
https://vorarlberg.orf.at/stories/3285624/
Wissen wir alle und wussten auch alle, die a) keine Firma besitzen, b) über keinen Goldlöffel im Mund verfügen und c) sich von der Politik und ihren selbst ernannten Experten kein X für ein U haben vormachen lassen.