Besuch bei den Kollegen...
Detective Keith Campbell ist sehr traurig ueber die Produktionseinstellung
des Crown Vics. Die Nachbarortschaft Concord ist bereits mit Dodge
Chargern ausgeruestet. Die dortigen Kollegen kritisieren die schlechte
Sicht nach hinten und den geringen Platz fuer die Gefangenen.
Dicke Personen muessen hinten regelrecht hineingequetscht werden.
Dies stellt ein Sicherheitsrisiko fuer die Beamten dar.
Andere Departments beklagen sich ueber Haltbarkeitsprobleme
beim Dodge Hemi-Motor. Dieser vertraegt offensichtlich das
stundenlange Leerlaufstehen nicht.
"The Dodges just look good." - so Detective Keith Campbell.
Der gross angekuendigte Police Cruiser von Carbon Motors ist (noch?)
nicht verfuegbar, also wird in Acton auf SUVs von Ford zurueckgegriffen.
Leg Irons zum Ruhigstellen. Und keine mit Pluesch dabei...
2009er Ford Crown Victoria, so wie mein eigener auf 320 PS
auffrisiert. Salina Push Bar, in der Mitte der Lautsprecher fuer die Sirene
bzw. fuer das Public Address System.
Der Push Bar dient zum Schutz des Fahrzeugs beim PIT Maneuver.
(Persuit Immobilization Technique, s.
http://en.wikipedia.org/wiki/PIT_maneuver).
Bei 40.000 Meilen (70.000 Kilometer) werden die Fahrzeuge
ausgeschieden.
Die Maschine vertraegt E85 (Ethanol) Benzin, Sticker auf der rechten Seite.
Im Kofferraum befindet sich das Police Trunk Package. Es handelt sich
hierbei um eine verstaerkte Box, die das Eindringen von spitzen
Gegenstaenden in den Tank bei einem Heckaufprall verhindern soll.
Einige Crown Vics hatten bei einem Heckaufprall mit einer
Aufschlagsgeschwindigkeit von 85 mph (130 km/h) Feuer gefangen.
Die Box verhindert dies. Zusaetzlich kann man seit 2005 noch ein Fire
Suppression System um 3.500 Dollar dazukaufen, welches auch manuell
mittels Griff in der Dachkonsole ausgeloest werden kann.
Links oben befindet sich die Funkausruestung. Bei mir ist an dieser
Stelle der Videorecorder vom Eye Witness System untergebracht.
Acton verzichtet auf diese Aufzeichnung. Somit hat der Beamte bei
der Verhaftung auch mehr Handlungsspielraum...
The Spike Strip. Unter den kleinen Plastikhauben stecken nadelspitze
Metallstaebe, welche die Reifen des Fluchtfahrzeugs beim Ueberfahren
aufstechen, sodass die Verfolgung unmmittelbar beendet (terminated)
wird.
http://www.youtube.com/watch?v=oIi4TjP0RaQ
Zweite Radarantenne auf der Heckablage. Muss ich mir auch noch organisieren, ich habe nur eine, die nach vorne ausgerichtet ist.
Die runde Scheibe ist die zweite Antenne vom MDT (Mobile Data
Terminal). Diese ist bei meinem Ford groesser und befindet sich zudem
auf dem Kofferraumdeckel. Auf dem Dach sind die vier Antennen vom Lo
Jack Device zu sehen.
Ein Ortungsgeraet, welches gestohlene Fahrzeuge, die mit diesem System
ebenfalls ausgeruestet sein muessen, aufspueren kann. Die am Dach
aufgeklebte Nummer 29 dient zur Identifikation des Fahrzeugs vom
Helicopter aus.
Die hinteren Sitze sind aus Plastik, um so leichter gereinigt werden zu
koennen. Der Wagenboden ist aufgrunddessen ebenfalls mit einem
Gummibelag ausgelegt. Die Tueren haben keine Griffe mehr, seitdem
ein Gefangener es trotz Handschellen geschafft hat, bei 35 mph den Griff
herauszureissen und damit die Tuere waehrend der Fahrt zu oeffnen
(Detektive Campbell).
Der Kaefig ist nur auf der rechten Seite durchlaessig, damit der Cop
waehrend der Fahrt nicht angebruellt oder bespuckt werden kann. Im Falle
von verbalen Drohungen ("I will kill you and your family!") drueckt
der Beamte das Funkgeraet und laesst so die Drohungen in der Zentrale
zu seiner eigenen Sicherheit aufzeichnen.
Der Polizeiwagen ist bereits mit einem neueren MDT ausgeruestet.
So sind im Gegensatz zu meinem Ford hier die Heizungsregler leichter
zugaenglich. Mein altes MDT Motorola 520 benoetigt zudem viel mehr
Platz in der Mittelkonsole. Unter dem Bildschirm das Funkmikrofon, unten
seitlich das Mikrofon vom PA-System, welches zur Kommunikation mit der
Aussenwelt benutzt wird. Cup Holder sind obligatorisch.
Oben unter den Temperaturreglern befindet sich die kombinierte Sirenen-
bzw. Dachbalkenleuchtkontrolle. Darunter das Funkgeraet und der
Funkscanner. Ebenfalls darunter ist ein normales Ford Radio ohne
Kassetten- bzw. CD-Deck untergebracht.
Daneben seitlich die Tastatur. Anhand der Position derselben kann man
feststellen, dass dieses Fahrzeug im Regelfall mit nur einem Cop besetzt
wird. Der Beifahrersitz ist aufgrund der Positionierung der Tastatur nur
eingeschraenkt benuetzbar. Bei meinem Ford sind all diese Teile in der
Mittelkonsole zwischen den Sitzen untergebracht.
Das Anzeigengeraet vom Lo Jack. Dieses gibt visuell und akustisch die
Richtung vor, in der sich das gestohlene Fahrzeug befindet. Rechts
daneben die nach vorne gerichtete Radarantenne.
Pumpguns werden in Acton aufgrund der ungenauen Trefferquote nicht
mehr eingesetzt. Die Cops verwenden jetzt Armeekarabiner, die praeziser
ihr Ziel treffen. Sind sind mit einer Spezialmunition ausgeruestet, welche
Gebaedewaende nicht durchdringt.
Detective Campbell bezeichnet dies als Sicherheitsfortschritt, da
unbeteiligte Personen hinter den Waenden nicht mehr unabsichtlich
getroffen werden koennen. Die Waffe ist mit einem elektronischen Schloss
gesichert dessen Ausloeser sich versteckt irgenwo im Fahrzeug befindet.
Darunter sind die zwei Lautsprecher vom Funkgeraet und vom
Funkscanner zu sehen.
Die kugelsichere Weste ist bei einer Vorfolgung zu Fuss sehr hinderlich.
Beste Gruesse von der Acton Public Safety Facility!