Wagen wir mal einen Blick in die Zukunft, was gäbe es für mich als Familienvater denn für elektrische Alternativen?
Wenn man vom Nutzungsprofil des 26jährigen GMC Vans ausgeht, sollten ca. 400 km pro Reisetag mit bis zu 7 Personen und Gepäck mit ungefähr 130 km/h drin sein. 3 Monate Stilllegung (Jänner bis März) mit problemloser Aktivierung im Anschluss lassen wir einmal beiseite, dies ist mit einem E Fahrzeug ohnehin problematisch, bei mir im Fuhrpark jedoch obligatorisch. Es kommt vor, dass meine Fahrzeuge 3 bis 6 Monate oder länger garagiert werden müssen bzw. sind.
Von vergleichbarer Größe (Midsize) und Gestaltung käme dann wohl nur der VW ID Buzz Bus - z. Z. nur mit 5 Personen Kapazität - in Frage.
Da ja zu Weihnachten wieder 1.500 km auf dem Programm stehen, ist die Performance bei winterlichen Temperaturen ein weiterer Faktor.
Und da gibt es - wie mit vielen Elektroautos Probleme:
https://www.notebookcheck.com/Video-VW- ... 302.0.html
VW ID Buzz Bus - Kommentar, auf deutsche Verhältnisse bezogen:
"26,6kWh bei 90km/h und 35,5kWh bei 120km/h... Das sind bei dem Strompreis (57ct/kWh) und einem Dieselpreis von 1,80€/l fast 8,5 bzw. über 11l auf 100km... Da fährt mein alter T5 aber sehr viel sparsamer und ist dabei noch kuschelig warm. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht alle 200km auftanken muss... Fand den ID.Buzz bisher richtig toll, aber das schockt jetzt doch etwas..."
Das gibt einem zu denken, besonders bei einem Kaufpreis von knapp 60.000,-- mit nur 2 Jahren Garantie.
Der Gebrauchtwagenwert ist ungewiss.
Schwierig, denn dann kann ich gleich mit dem GMC in einem Rutsch über 400 km im Winter und auch sonst von Ö nach D fahren, wenn sich meine 26jährige Uralt US Karre mit ihrem 4,3 Liter V6 bei 120 ebenfalls 11 Liter reinzieht, mit 7 Personen und auch sonst vollbeladen und sie schafft 0-100 wie der ID Buzz unter 10 Sekunden samt abgeriegelter Höchstgeschwindigkeit bei 160 km/h.
Dazu kommt, dass ein E Fahrzeug kontinuierlich gefahren werden muss, damit der CO2 Rucksack der Batterieherstellung abgebaut werden kann. Wenn ich aber - wie in meinem Fall - längere Standzeiten mit einkalkulieren muss, so ist dies bei der E-Mobilität im Vergleich zum Verbrenner umwelttechnisch ungünstig. Dazu kommt noch, dass meine Garagen über keinen Stromanschluss verfügen, was für die Batterie im Rahmen der Stilllegung den Tod bedeuten könnte.
Ehrlich, ich sehe da für mich keine Zukunft.
Weiterführende Infos:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... nd-contra/
Selbst Fans von Mercedes sehen diese sehr kritsch:
https://www.mercedes-fans.de/magazin/ne ... MyvyQZMtNA
"Mercedes-Finanzvorstand Wilhelm sagt dass der Konzern an seinen EV-Zielen festhalten wolle. Immerhin vermag der Erfinder des Automobils die aktuell niedrigeren Margen bei den E-Autos durch die gute Rendite aus dem Geschäft mit den Verbrenner-Pkw auszugleichen."
https://www.mercedes-fans.de/magazin/ne ... sein.20457
Ein Händler wagt auch eine Erklärung, warum gerade die hochpreisigen E-Autos mit Stern schwer zu verkaufen seien: "Unsere Autos müssen 'Wunschautos' sein". Während sich die Mercedes S-Klasse mit ihrem hohen Anspruch eine loyale Kundschaft bewahrt, ist ein EQS nicht etwas, das die meisten Menschen besitzen möchten.“
Und diese Kommentare in einem Pro-Mercedes Artikel.
Aber auch bei US Ford gibt es beim Verbrenner Probleme, siehe Dauerseller F-150:
https://www.vehiclehistory.com/articles ... -and-fires
"Everything was great for the first month or so, then after connecting the truck to my home WI-FI and cellphone I started having many issues with my home WI-FI and everything that was connected to it."
AHA! Der Fall ist klar. Offline ist das Gebot der Stunde, sonst gibt' s Troubles.
Mein Videoschnittcomputer war 10 Jahre lang offline - lief perfekt. Ich habe meine Videoüberwachung vom Netz getrennt, seitdem keine Abstürze. Für mich nur mehr Inselsysteme.
Schöne, neue vernetzte Mobilitätswelt.
Des Weiteren warne ich vor Photovoltaikanbietern, die einem vor allem in NÖ ohne technischen Background auf Provisionsbasis nicht funktionierende Systeme andrehen wollen, dies hat Methode, z. B.:
"Völliges Fiasko! Inkompetenz und mangelhafte Umsetzung - Dringende Warnung!
Am 1.9.2022 haben wir ein Angebot über die Installation einer Photovoltaikanlage inklusive weiteren Komponenten angenommen und einen Vertrag über insgesamt 32.177,06 EUR abgeschlossen.
Praktisch ist es eine 100%ige Vorauszahlung. Sobald man das Geld überwiesen hat wird jegliche Kommunikation eingestellt und man hört nichts mehr.
Die gesamte Erfahrung war ein Desaster: Kontinuierliche Verzögerungen und nicht eingehaltene Termine, falsche Versprechungen, mangelhafte Montage und unvollständige Lieferungen zogen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Prozess. Es wurden mehrfach Montagetermine zugesagt und dann wieder abgesagt, von Dezember 2022 bis Juli 2023. Selbst der als „FIX“ betitelte Junitermin verstrich ohne Resultate.
Als schließlich ein Termin im Juni 2023 zustande kam, wurden die meisten Paneele im Schatten montiert. Nach Intervention wurden sie zwar verschoben, aber andere Arbeiten blieben unvollendet. Dann wurde gefragt, wo die Batterien seien – diese sollten jedoch von der Firma geliefert werden! Eine erbärmliche Koordination und Organisation zeichneten den gesamten Prozess aus.
Als ob das nicht genug wäre, wurden nur die Hälfte der versprochenen Batterien geliefert (5kW statt 10kW), einige Paneele wurden nicht angeschlossen, und die Anlage produzierte nur sporadisch Strom, wobei es zu regelmäßigen Ausfällen kam. Einige unserer Elektrogeräte, darunter eine High-End-Grafikkarte im Wert von 1.200 EUR, wurden dadurch beschädigt.
Bis zum 25.9.2023 gab es keinerlei Aussagen oder Lösungsvorschläge. Schließlich kam es am 25.9.2023 zu einem kompletten Ausfall der Anlage, und wir sind mit dem absolut inkompetenten und unprofessionellen Service dieser Firma am Ende unserer Geduld angelangt."
Fazit: Der Klimawandel wird mittlerweile als Milliardengeschäft gesehen und viele Stöpseln möchten davon ein Stück mitnaschen.
Daher: Aufpassen, Informieren, Recherchieren.