Führungsleiste Fensterheber G20 Van Beifahrerseite

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Führungsleiste Fensterheber G20 Van Beifahrerseite

Beitragvon dajohn » Sonntag 28. Dezember 2025, 13:30

Hallo Leute,

eigentl. wollte ich die letzten Tage frisch fröhlich die Funktion der Fensterheber bei meinem 1994 GMC Van wieder auf Vordermann bringen (langsame Bewegung / Steckenbleiben mittendrin, eh bekanntes Problem), leider wird das nun wohl ein größeres Unterfangen als nur Schienen und Motor mal fetten.
Leider ist bei mir v.a. die Beifahrerseite der Führungsschiene (auf der Unterseite der Scheibe) stark angegriffen, siehe Pix. Sieht in Natura noch viel schlimmer aus, der ganze Lack und die Schiene blättert in div. Schichten ab. :angry:
Mehrere Fragen dazu:
a) hat wer sowas noch in gutem Zustand (müssen wohl Schienen - "sash" im Englischen - von den elektr. Fensterhebern sein) zur Verfügung?
b) Krieg ich die Schiene von der Scheibe, ohne den ganzen Stellmechanismus ausbauen zu müssen?
c) Würd ich überhaupt die gr. Scheibe mit Schiene rauskriegen, ohne das Dreiecksfenster und die Schachtleisten etc. zu demontieren?

Sonst noch hilfreiche Tipps für die ungeplante Sonderaufgabe?

Danke vorab, dajohn

PS: dass die Rahmen von den Fensterheber- und ZV-Schaltern beim Hinschauen schon brechen ist auch "works as designed" :eek: , oder?

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Beitragvon hier-kommt-kurt » Sonntag 28. Dezember 2025, 21:35

Bei unserem ehemaligen K5 Blazer hat man die vordere Führungsschiene samt Dreieckfenster ausbauen müssen, um die Seitenverglasung ausgebaut zu bekommen. Muss beim Van nicht unbedingt genauso sein.
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Beitragvon dajohn » Montag 29. Dezember 2025, 09:12

Moin kurt,

hier-kommt-kurt hat geschrieben:Bei unserem ehemaligen K5 Blazer hat man die vordere Führungsschiene samt Dreieckfenster ausbauen müssen, um die Seitenverglasung ausgebaut zu bekommen. Muss beim Van nicht unbedingt genauso sein.

... danke für die aufmunternden Worte, aber ich hab mich gestern auch noch ein wenig eingelesen. Da kommt einem das Grausen:
a) Fensterschachtleisten ausbauen --> sind nachher kaputt, so wie ich das in div. Threads und Videos verfolgt habe --> neu
b) Fensterführungsgummis (seitlich und oben) ausbauen --> sind wahrscheinlich nach >30J an Ort und Stelle auch nicht mehr gewillt, zerstörungsfrei den Platz zu räumen geschweige denn wieder sauber zurückzuwandern --> neu
c) Dreiecksfenster rauspfriemeln, da muss der gekröpfte Halter unten dann auch irgendwie zw. dem Spalt & der Scheibe oben raus. Bin gespannt, was mich da noch erwartet, wenn ich die Dreiecksfenster unter die Lupe nehme.
d) Seitenscheibe nach vorne schieben, damit die Rollen aus den Schienen rutschen, dann Fenster "in a level position" (was zum Teufel ist das bitte :roll3: ) bringen, dann rausheben.
Da brauch ich eh mal meinen Bruder als Unterstützung, seine Hände sind bei solchen Arbeiten wie die eigenen / immer am richtigen Ort.

Ich hab gestern gleich ne Rockauto-Bestellung aufgegeben: Fensterschachtleisten 4x, Fensterführungsgummis li&re, alle 4 ZV- und Fensterheberschalter in den Türen vorne und auch gleich die Tür-Zuzieh-Griffe, wo die Endkappen auch schon beleidigt sind.
Interessanterweise tut der Betrag nicht so weh, wenn man kurz davor die Skipässe für die ganze Family bucht :shock:

Nachdem es die Schiene NICHT mehr als Ersatz gibt (und ganze Scheiben mit wenig beleidigten Schienen in US sauteuer sind), hab ich beschlossen, die Schienen zu entrosten und dann mit Rostumwandler, Zinkspray und ner Schicht Lack aufzubereiten.
Dazu noch ein paar Fragen:
- kann ich dann die Fensterschiene von der Scheibe abbauen, wie ist das befestigt?
- wär Butylband das Richtige, um das wieder zusammenzustecken?
- ist es überhaupt sinnvoll, die (eh schon geschwächte) Schiene von der Scheibe runterzubekommen?

LG, dajohn
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Beitragvon V8-Bauer » Montag 29. Dezember 2025, 12:06

Die rostige Schiene würde ich aus Edelstahlblech selbst biegen, hält dann ewig und soweit ich es am Bild erkennen kann, ist das keine komplizierte Form.

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Beitragvon hier-kommt-kurt » Montag 29. Dezember 2025, 17:22

üblicherweise ist die Führungsschiene für den Fenster-Mechanismus mit 2 Schrauben an die Verglasung geschraubt, das geht normal recht gut auseinander und zerstörungsfrei auch wieder zusammen - nicht zu fest anknallen natürlich.
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Beitragvon Mich » Donnerstag 8. Januar 2026, 08:02

also, bei mir sah das ähnlich aus, habe die führungsschiene und die schachtleisten ausgebaut und aufgearbeitet. (Am Dreiecksfenster und Schlosseitig).

die Schiene mit den Rollen habe ich von der Scheibe nicht herunter gebracht (innen korrodiert). wäre vlt. mit gewalt gegangen, wolllte ich dann aber aus angst um die scheibe nicht testen. es waren bei mir keine Schrauben. habe aussen entrostet und die Laufräder gängig gemacht. innen so gut es ging fluidfilm eingebracht.

Klebe dir am besten oben am Schacht alles ein wenig ab damit du dir mit dem dreiecksfenstern oder mit schachtleisten den Lack nicht zerkratzt.

ich habe es alleine gemacht.
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Beitragvon dajohn » Sonntag 11. Januar 2026, 12:07

Hallo Mich,

danke für deinen Beitrag.
Ich hab jetzt die Beifahrerseite raus, ich hab dazu aber alles aufschrauben müssen an Schachtleisten, was geht (also auch die hintere), damit ich das Dreiecksfenster rauskrieg. Ich hab viel abgepickt, und trotzdem hats nicht gereicht ;-)
Aber Frage, bevor ich die Fahrerseite angehe: hast du das Dreiecksfenster nach außen oder nach innen weggehoben? Ich habs bei der BF-Seite nach innen gedreht (nach außen wär nicht gegangen, weil der Fuss der Führungsleiste unten mit der Kröpfung schon ansteht), nach innen gings sichs aber nur haarscharf mit der A-Säule etc. aus.
Van parkt in einer Ecke der Garage, die Fahrertür krieg ich nicht ganz auf - da wär das Ausbauen auf meine Art definitiv nicht machbar.

LG, dajohn
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Beitragvon dajohn » Sonntag 11. Januar 2026, 17:55

So,

ich hab nun für beide Seiten Scheiben inkl. Führungsschiene und die Schachtleisten links und rechts raus. Dazu auch die Fensterhebermechanismen inkl. Motoren (man muss - entgegen der Scheiben selbst - die Fensterheber ganz nach oben fahren, um den ganzen Apparatismus rauszubekommen, also Stecker wieder ranpfriemeln :neinnein: ), nachdem der eine Motor selbst ohne Scheibe zach gefahren ist ...
Natürlich musste ich den Van ein Stück bewegen, damit ich die Fahrertür auch ganz aufkriege :roll:
Und wie man die Dreiecksfenster komplett ohne Lackbeleidigung (selbst wenns abgepickt ist) rausbekommt, kann ich mir nicht vorstellen. Da lob ich mir die deutschen Fabrikate ...

Jetzt gehts dann ans Aufbereiten von den Scheiben-Schienen (die Beifahrerseite ist wirklich schlimm, ich konnte zunächst die Rolle bei der Ausnehmung gar nicht ausfädeln, weil der Rost blockiert hatte), die Dreiecksfenster-Schienen zeigen auf Höhe Fensterunterkante auch schon kl. Bläschen, sonst aber einwandfrei. Die hinteren Führungsschienen (schlossseitig) zeigen überhaupt keine Anzeichen von Rost?!? (BTW: die hab ich einfach unten über die Öffnung der Tür rausgenommen, nachdem auch der Fensterheber-Mechanismus ausgebaut war).
Eine Rolle des rechten Fensterhebers steckt komplett, da brauchts wohl Voodoo, damit die wieder gängig wird :eek:

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Beitragvon Mich » Sonntag 11. Januar 2026, 18:21

Jap hab sie auch innen nach vorne knappest an der a-säule vorbei raus bekommen. Das mit dem beleidigten lack hat mein vorbesitzer schon erledigt :-/
Bei mir waren die schachtleistendichtungen schon so am Ar*** das dort überall rost war.
Schaue dir die dreiecksfenster vorbeugend gut an wegen rost, da gibts keinen ersatzdichtungen die 100% passen.
Und reinige gleich den türfalz von innen, da lagen bei mir rostabblätterungen von den schienen.
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Beitragvon dajohn » Donnerstag 15. Januar 2026, 22:46

So,

hier nun die Führungsleisten, die ich komplett entrosten und entlacken muss (wohl mit ner Scheiben-Drahtbürste auf der Bohrmaschine, versuche mit Holz die Scheibe zu schützen):
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Bei genauerer Betrachtung hab ich jetzt doch auch etwas Rostbefall bei den hinteren Führungsschienen (Teile sind noch ungereinigt):
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Die Dreiecksfenster sehen so aus:
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Wie würdet ihr die hinteren Schienen und Dreiecksfenster sanieren? Rostumwandler (Fertan) rundum und gut ists?
Oder zusätzl. alles abpicken und Lackstellen dann klein-klein ausbessern?
Hab da noch wenig Erfahrung ...

Gruß, dajohn

PS @Mich: die Türen sind schon ausgesaugt, hatte ich auch bemerkt, danke für den Hinweis. Ich werde wohl da unten präventiv alles mit Rostumwandler besprühen (so gut es geht), Ablauflöcher natürlich mit Kabelbindern von außen durchlässig halten ...
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Beitragvon Mich » Freitag 16. Januar 2026, 07:23

würde ich schon machen, dann hast längerfristig wieder ruhe.

wie das mit fertan ist weiß ich nicht, da ich das wegen dem abwaschen nicht verwende. prinzipiell wäre ein decklack aber nicht schlecht damit die umgewandelte schicht nicht wieder verletzt wird.
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